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Sein allererster Opernbesuch hätte ihm gezeigt, wie es sich anfühlt, wenn für einige Momente die Gesetze von Raum und Zeit aufgehoben werden, erzählt Regisseur Axel Ranisch mit funkelnden Augen. Dass sich dieses Erlebnis in der Wiener Volksoper ereignete, sollte nicht nur erwähnt werden, weil Ranisch nun genau dort inszeniert, sondern ist vor allem deshalb relevant, weil auch in „Aschenbrödels Traum“, seiner sehr freien Bearbeitung der bekannten Aschenbrödel-Geschichte, die Trennlinien zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen.
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