Ein Abend zur rechten Zeit

Sarah Wetzlmayr, 17.09.2026

Alle Karten auf den Tisch. Im Interview mit Volkstheater-Dramaturg Matthias Seier trifft die bekannte Redewendung auf zweifache Weise zu. Unser Gespräch über den vierteiligen Jelinek-Marathon „Die Ankunft“ in der Regie von Jan Philipp Gloger begann nämlich mit dem Lesen einer Hasspostkarte.

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Auf seltsame Weise rührend. So beschreibt Dramaturg Matthias Seier die handschriftlich verfasste Postkarte, die auf dem großen Besprechungstisch vor uns liegt. Natürlich sei sie aber auch besorgniserregend, setzt er nach. Es ist eine anonyme Hasspostkarte, auf der in wenigen absurden Satzfragmenten gegen Elfriede Jelinek gewettert wird. Eingegangen unmittelbar nach Verkündung des Programms der Spielzeit 2026/27, wie Seier hinzufügt.

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