„JETZT!“ erklärt: Das Professionalisierungsprogramm für Menschen mit körperlichen und kognitiven ­Behinderungen ist eine Kooperation von MUK und BURG. Das Programm wird jeweils  für die Dauer einer Spielzeit angeboten und ist eine österreichweit einmalige Initiative.  Die Abschlusspräsentation der ersten Spielzeit findet am 17. und 18. Mai im Vestibül statt.

Die Zukunft ist jetzt!

Sarah Wetzlmayr, 24.04.2025

Die Zukunft des Theaters muss inklusiv sein, ist Constance Cauers, ­Leiterin von „JETZT!“, überzeugt. Mit dem Programm für Menschen mit Behinderungen haben MUK und BURG nicht nur ein wichtiges Zeichen gesetzt, sondern auch einen großen Schritt in Richtung dieser Zukunft getan.

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Constance Cauers scrollt durch den Bilderordner auf ihrem Smartphone. Eindrücke aus der Probenarbeit für die Abschlusspräsentation des ersten „JETZT!“-Jahrgangs erscheinen auf ihrem Bildschirm. „Es ist so schön, zu sehen, wie die Gruppe zusammengefunden hat“, sagt sie und legt das Smartphone beiseite. Wenn es um das Thema Inklusion geht, gebe es in den Theaterbetrieben noch immer Berührungsängste, so Cauers, die das inklusive Professionalisierungsprogramm „JETZT!“ von BURG und MUK leitet, das in gemeinsamer Initiative mit Chefdramaturg Thomas Jonigk diese Spielzeit gestartet ist. Zusammen möchten die beiden Institutionen Inklusion im Kulturbetrieb vorantreiben. „Denn die Zukunft des Theaters muss inklusiv sein“, fügt die Regisseurin und Theaterpädagogin hinzu. Die Entschlossenheit in ihrer Stimme lässt durchklingen, dass die Zukunft, von der sie spricht, bereits jetzt stattfinden sollte.

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