Melanie Lane acobs (rechts) auf der Probebühne des Burgtheaters.

„Die Troerinnen“: Zwischen den Welten

Sarah Wetzlmayr, 21.04.2022

Nach dem Fall Trojas befinden sich die überlebenden trojani­schen Frauen in einem gespenstischen Zwischenreich. Regis­seurin Adena Jacobs und Choreografin Melanie Lane suchen dieses in „Die Troerinnen“ bilderreich nach Erinnerungen ab.

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Mit einer ordentlichen Ladung Gepäck kamen Regisseurin Adena Jacobs und Choreografin Melanie Lane an einem kalten Februartag in Wien an. Abflugort: Melbourne, Australien. Die Koffer bis oben hin gefüllt mit Jacken und dicken Pullis, die Köpfe voller Ideen für das Stück „Die Troerinnen“, das, der Pandemie geschuldet, einmal verschoben werden musste, am 23. April aber endlich im Burgtheater zur Premiere kam. „Wir sind mit all den Bildern, Assoziatio­nen und Ideen hergekommen, die sich im Lauf von zwei Jahren angesammelt haben. Gleichzeitig war diese Fülle an unterschiedlichen Einfällen für uns nur ein Entwurf, an dem wir gemeinsam mit den Spieler*innen arbeiten wollten“, erklärt Adena Jacobs.

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