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Als Calle Fuhr die Leitung des Volkstheaters in den Bezirken übernahm, begann er intensiv darüber nachzudenken, welche Art von Theater ihm in der Wiener Theaterlandschaft fehlte. Er kam dabei zu folgendem Schluss: Recherche-Theater, also „Theater, das nicht in der Fiktion die großen Erzählungen sucht, sondern in der Realität“. Mit der unabhängigen Rechercheplattform „Dossier“ holte er sich für sein Vorhaben eine ausgewiesene Expertin in Sachen Investigativjournalismus an die Seite. Wer jetzt an Geschichtsunterricht im Gewand eines Theaterabends oder an trocken erzähltes Dokumentartheater denkt, liegt damit jedoch absolut falsch, denn der groß gewachsene Theatermacher ist davon überzeugt, dass es für einen gelungenen Abend auch künstlerisch-poetische Zugänge und spannende Erzählweisen braucht.
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