Marianne Nentwich gehört dem Ensemble des Theaters in der Josefstadt seit 62 Jahren an. Nun verabschiedet sich die Doyenne des Hauses mit einem Stück von Peter Turrini. Würdevoll, wertschätzend – und lediglich ein bisschen wehmütig.

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Schauspieler sind ein seltsames Völkchen. Sie üben freiwillig einen Beruf aus, der bescheren würde. Und sie gehen nie in Pension. Anstatt Enkel zu hüten, Gärten zu pflegen oder Reisen zu genießen, lernen sie seitenweise Texte, proben wochenlang Stücke und stehen allabendlich im Rampenlicht. Auch noch mit 70, 80 oder 90. Es muss schön sein, derart gebraucht zu werden.

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