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Das große Eröffnungswochenende am Volkstheater ist vorbei und es sieht ganz danach aus, als hätten Jan Philipp Gloger und sein Ensemble die theaterverliebte Stadt bereits in der Tasche. Eingetütet sozusagen. Oder sollte man eher sagen: eingesackelt? Schließlich sind wir ja in Wien. Nicolas Frederick Djuren, der im Sommer von Nürnberg ans Volkstheater wechselte, ist sich der Tatsache längst bewusst, dass es in Wien Sackerl und nicht Tüte heißt. Auch mit dem Wort „Brötchen“ sei er im Supermarkt bereits glorreich gescheitert, wie er lachend erzählt. „Wenn du dir diese beiden Dinge merkst, hast du etwa achtzig Prozent der Kommunikationsschwierigkeiten gelöst“, bestätigt Sissi Reich, die zwar in Graz aufgewachsen ist, aber schon ein paar Jahre mehr Hauptstadterfahrung in der Tasche hat.
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