Lina Majdalanie und Rabih Mroué: „Wir spielen gerne mit Realität und Fiktion. Nicht um das Publikum auf die Schaufel zu nehmen, sondern um zu zeigen, dass es kein vollkommen objektives Narrativ gibt.“

Der Ton macht die Macht

Sarah Wetzlmayr, 07.05.2026

Was haben Macht und Musik miteinander zu tun? In „Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2“ loten Lina Majdalanie und Rabih Mroué dieses Verhältnis poetisch, messerscharf und humorvoll aus.

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Lina Majdalanie und Rabih Mroué begeben sich in ihrer Theaterarbeit gern tief in Widersprüche hinein. Dort, wo es komplex wird und man mit binären Oppositionen nicht sehr viel weiterkommt als nur bis zur eigenen Nasenspitze, sind die beiden im Libanon geborenen Künstler*innen in der Regel zu finden. Es sei denn, sie sind schon so weit in ihre ebenso umfangreiche wie weit verzweigte Recherche hinabgetaucht, dass kaum noch etwas von ihnen zu sehen ist.

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