Asmik Grigorian (Polina, Stieftochter des Generals) und Sean Panikkar (Alexej Iwanowitsch, Hauslehrer der Kinder des Generals) in Salzburg.

Der Spieler von Sergej Prokofjew

Redaktion, 07.08.2024

Mit Prokofjews „Der Spieler“ wurde erstmals ein Roman Dostojewskis für die Opernbühne adaptiert. Die Handlung trägt sich in der fiktiven Stadt Roulettenburg zu, in der sich alles ums Thema Glücksspiel dreht. Eingebettet in diese Welt, sehen sich ihre Akteur*innen mit der Notwendigkeit konfrontiert, den eigenen moralischen Widersprüchlichkeiten ins Gesicht zu blicken. Wir haben die Oper zusammengefasst.

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Als Hauslehrer arbeitet Alexej bei einem russischen General in Roulettenburg, wo sich alles um das Glücksspiel dreht. Er liebt Polina, die Stieftochter des Generals, deren Diamanten er versetzt, das Geld im Spiel einsetzt und alles verliert. Unterdessen leiht sich der General immer höhere Summen von einem reichen Marquis, für den Polina schwärmt. Diese nützt indes Alexejs Liebe zu ihr schamlos aus und bringt ihn dazu, unrühmliche Dinge zu tun. Sein Verhalten bleibt nicht folgenlos - er verliert seinen Job als Hauslehrer. Seine Versuche, sich für sein Verhalten zu entschuldigen, werden vom General und dem Marquis vereitelt. Das Leben des Generals wird zudem vom Warten auf das Ableben seiner reichen Verwandten Babulenka geprägt, deren Erbe er entgegenfiebert. Als diese jedoch plötzlich auftaucht und ankündigt, zum Roulette gehen zu wollen, gerät seine Welt ins Wanken. Zudem wünscht sie, dass Alexej sie bei ihrem Spiel berate.

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