Probenbeginn im beeindruckenden Bühnenbild der Bregenzer Festspiele.

Der Freischütz von Carl Maria von Weber

Theresa Steininger, 27.03.2023

Wer hinter dem „Schwarzen Jäger“ steckt und inwiefern die Oper weit positiver endet als ihre literarische Vorlage, lesen Sie hier zusammengefasst.

Werbung

Der Jägersbursche Max liebt Agathe, die Tochter des Erbförsters Cuno. Da dieser keinen Sohn hat, soll Max ihm durch die Hochzeit mit Agathe auch beruflich nachfolgen. Zuvor aber muss er, so will es die Tradition, einen Probeschuss vor dem Fürsten absolvieren. Nun hat Max just in dieser Zeit großes Pech beim Jagen und zweifelt an seinem Können. Der Jägersbursche Caspar erzählt ihm von treffsicheren „Freikugeln“, die man um Mitternacht in der Wolfsschlucht bekommen könne. Agathe hat üble Vorahnungen, als ein Bild ihres Ahnen von der Wand fällt und sie trifft – sie will Max warnen. Ihre Verwandte Ännchen versucht sie aufzumuntern. Als Max nach langem Warten doch erscheint, sagt Agathe, dass sie sich über einen Fehlschuss beim Probeschießen zu Tode ärgern würde. Nun ist Max entschlossen, den Weg in die unheimliche Wolfsschlucht auf sich zu nehmen.

Weiterlesen

Werbung