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Im Grunde ist diese Theatersache ja schnell erklärt: Der Vorhang geht hoch, ein Mensch steht auf einer Bühne. Vielleicht sind es auch mehrere, die gar nicht stehen, sondern gehen, sitzen, liegen, rennen oder sich unterhalten. Aus der Dunkelheit des Zuschauer*innenraums folgen ihnen unzählige Augenpaare auf Schritt und Tritt. Vielleicht sind manche von ihnen nur noch halb geöffnet, der Ballast des Tages, die wohlige Wärme im Saal und das schwere Parfum der Sitznachbarin drücken auf die Augenlider.
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