v.l.n.r.: Die drei Lumpen Robert Meyer (Knieriem), Florian Carove (Zwirn), Thomas Frank (Leim), dahinter: Sebastian Wendelin (Lumpazivagabundus) in Reichenau.

Der böse Geist Lumpazivagabundus von Johann Nepomuk Nestroy

Redaktion, 05.06.2024

Nestroys Zauberposse gehört zu den bekanntesten Werken des Dramatikers. Er selbst spielte über mehrere Jahrzehnte den Schuster Knieriem. Worum es in „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ geht und wie das Stück entstanden ist, haben wir hier zusammengefasst.

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Der böse Geist Lumpazivagabundus soll verbannt werden, weil er die Söhne der altern Zauberer zu einem liederlichen Leben verführt. Als der Feenkönig Stellaris Fortuna daraufhin auffordert den jungen Männern das verjuxte Geld zurückzugeben, muss Lumpazivagbundus lachen – denn das würde keinen von ihnen bessern. Schließlich kommt es zu einer Wette zwischen Fortuna und der Liebesgöttin Amorosa: Wenn von drei Handwerksburschen, die mit Reichtum überschüttet werden, nur einer vernünftig und durch die Liebe gebessert wird, dann hat die Göttin der Liebe die Wette gewonnen. Die Auserwählten sind die Handwerksburschen Knierim, Leim und Zwirn.

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