Bernhard Schir (Friedrich Hofreiter) und Johanna Mahaffy (Erna) im Theater in der Josefstadt.

Das weite Land von Arthur Schnitzler

Redaktion, 24.11.2025

Mit genauem Blick seziert Arthur Schnitzler in „Das weite Land“ eine Gesellschaft, die sich halt- und orientierungslos fühlt. Der Autor selbst nannte die Tragikomödie sein „bestgebautes Stück“. Eine Zusammfassung.

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Der Fabrikant Friedrich Hofreiter hatte ein Affäre mit Adele Natter, der Frau seines Bankiers. Dieser verbreitet nun das Gerücht, der Pianist Korsakow hätte sich aus unglücklicher Liebe zu Genia Hofreiter, Friedrichs Frau, umgebracht. Obwohl ihr bewusst ist, dass ihr Mann sie schon mehrfach betrogen hat, hat sie Korsakow, der sich eine Affäre mit ihr wünschte, zurückgewiesen. Ein Brief soll das bestätigen. Hofreiter hat unterdessen ein Auge auf die junge Erna Wahl geworfen, die jedoch auch von Dr. Franz Mauer umworben wird.

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