Nach der Probe. Wir treffen Franz Pätzold und Lilith Häßle, die in der ­Neufassung von „Cyrano de Bergerac“ ­Cyrano und ­Roxane spielen, nach der ­Nachmittagsprobe im Arsenal.

Cyrano de Bergerac: Die Liebe ist ein seltsames Spiel

Sarah Wetzlmayr, 29.03.2022

Nach „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“ inszeniert Lily Sykes am Burgtheater eine Neufassung von „Cyrano de Bergerac“. Franz Pätzold und Lilith Häßle über die Widersprüche in ihren Figuren und die Liebe (oder so).

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Eine perfekt auf die Größe des Smartphone-Bildschirms abgestimmte Auge-Hand-Koordination macht es uns heute möglich, das Thema Liebe bequem zwischen Zähneputzen und morgendlicher Schuhauswahl unterzubringen. Ganz im Sinne des Effizienzgedankens haben Dating-Apps zur Verfestigung der Annahme beigetragen, dass ein einziges Bild ausreicht, um sich ein Bild von einem Menschen zu machen. Neu ist die mit Tinder und Co einhergehende Effektivität zwar, nicht aber der dahinterliegende Grundgedanke. Das zeigt auch das 1897 in Paris uraufgeführte Stück „Cyrano de Bergerac“ von Edmond Rostand.

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