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Die Reise ins Innere des frisch renovierten Volkstheaters beginnt im etwas einengenden Kassenhäuschen. In Warteposition mit einem leichten Anflug von Nervosität. Der vorsichtige Blick nach draußen ins Foyer beruhigt: Alles okay, aber verdammt leer hier. Wie lange es noch so bleiben wird, kann einem auch die Kopfhörerstimme nicht sagen, der man in den nächsten 90 Minuten durch sämtliche Schaltzentralen der Simulationsmaschine folgen wird. Über das Theater an sich weiß sie jedoch ziemlich viel. Unter anderem, dass es nicht nur Sprache, sondern auch „Raum, Geruch, Adrenalin und Gemeinschaft“ ist. Auch wenn vor allem Letzteres in den vergangenen Monaten hauptsächlich zum Gegenstand von Erinnerungen geworden ist.
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