Rebekah Wild, Magdalena Knor und Anna Manzano am Lusterboden im Burgtheater.

Bitte gib mir nur ein Wort

Sarah Wetzlmayr, 13.04.2026

Die Karte, die dem Community-Stück „Zwischenton“ zugrunde liegt, sieht auf den ersten Blick aus wie eine Schatzkarte. Und in gewisser Weise geht es in der Arbeit auch darum, sich mit dem vorhandenen Wortschatz – und den Wörtern, die darin noch fehlen – zu beschäftigen.

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Was machen Worte mit uns? Engen sie uns ein oder befreien sie uns? Diese beiden Fragen treiben AnnaManzano, Magdalena Knor und Rebekah Wild seit Beginn ihrer Arbeit am Stück „Zwischenton“ um. Sie begnügen sich jedoch nicht mit einer Analyse dessen, was schon da ist, sondern gehen noch einen Schritt weiter: Welche Worte, die es noch nicht gibt, würden uns helfen, uns in der Welt zurechtzufinden und uns wohlzufühlen? Wir sitzen am Lusterboden des Burgtheaters, wo das künstlerische Team der kommenden Community-Produktion mit den fünf Spieler*innen um Worte ringt. Nicht buchstäblich, versteht sich. Auf einem kleinen Tisch liegen ein Boxhandschuh aus dem Requisitenfundus der BURG, ein silberner Stempel und weitere Gegenstände, über die wir etwas später noch sprechen werden.

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