Land ist überall dort, wo man klein denkt. Juliette Larat und Alexander Absenger spielen die Hauptrollen im Stück. Wir haben die beiden im Wiener Prater bei der Kirche Maria Grün (Aspernallee) fotografiert.

„Azur oder die Farbe des Wassers“: Dürfen tut man viel, g’scheit ist das wenigste

Atha Athanasiadis, 23.01.2025

Schon lange nicht mehr wurde so präzise, berührend und gnadenlos das Leben am Dorf gezeichnet. Lisa Wentz ist mit „Azur oder die Farbe des Wassers“ ein Meisterwerk gelungen. Eine Herausforderung
für Schauspiel und Regie. Ein Gespräch.

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Kein Gramm Fett. Lisa Wentz ist gelungen, was wenige Schriftsteller*innen schaffen: ein Text, bei dem jeder Satz sitzt, jede Szene so stark beschrieben ist, dass die Bilder im Kopf auch bei Nebensätzen entstehen. Für Schauspieler eine Herausforderung, weil die Pausen zählen. Das Weniger. Der Inhalt: Eine Gruppe von Freunden wächst am Dorf auf. Die einen fliegen davon, die anderen bleiben, wie die Bäume. Es geht um Liebe, Missbrauch, Mut und Sprachlosigkeit. Wir haben Lisa Wentz zum Interview gebeten. Sie ist 29 Jahre alt und hat vor zwei Jahren den Nestroy gewonnen.

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