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Selten waren 600.000 Euro Subventionsgelder so umwegrentabel investiert wie in den österreichischen Pavillon in Venedig und Florentina Holzingers „Seaworld Venice“. Instagram wird überschwemmt von Biennale-Botschaftern diverser todschicker internationaler Kunstmagazine, die unisono in die Knie gehen vor der symbolgewaltigen Performancekunst der Österreicherin. Egal, ob die Jury aufgrund von Protestaktionen stillgelegt wurde: Holzinger ist die triumphierende Siegerin der gesamten Kunstschau, die ansonsten zwischen bemühter Provokation (in Luxemburg wird mit Exkrementen gespielt) und stellenweiser Infantilität pendelt – wie die drolligen Plastikbabys im japanischen Bungalow, in deren Windeln sich ein QR-Code versteckt, der zu einem Gedicht führt.
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