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Man kann es drehen und wenden, wie man will – Ödön von Horváths 1931 uraufgeführtes Stück „Geschichten aus dem Wiener Wald“ wird – tragischerweise – vermutlich nicht so schnell an Aktualität verlieren. Das weiß auch Regisseurin Rieke Süßkow, die schon lange mit dem Gedanken spielt, dieses fast ikonische Volksstück auf die Bühne zu bringen. „Ich dachte kurz, ob es nicht zu sehr auf der Hand liegt, das Stück im ersten Jahr hier zu machen. Gleichzeitig hat es, hundert Jahre nach seiner Entstehung, nicht an Dringlichkeit verloren. Im Gegenteil“, so Süßkow, die nach einer kurzen Pause hinzufügt: „Nicht nur, was die Wirtschaftskrise und den aufkommenden Faschismus in Europa angeht, sondern auch was die Gewalt gegen Frauen betrifft.“
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