Bernhard Schir und Johanna Mahaffy für das BÜHNE-Cover der Mai-Ausgabe.

Alles möglich, nichts fix – ein weites Land

Atha Athanasiadis, 20.05.2025

Wie werden Klassiker wie „Das weite Land“ auf die Bühne gebracht? Wie die Charaktere entwickelt? Wie wird das Stück ins Jetzt geholt? Wir haben Johanna Mahaffy und Bernhard Schir bei der Arbeit auf der Probebühne besucht.

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Anfang kann jeder. Beginnen wir also einfach mal mit der letzten Szene eines der berühmtesten deutschsprachigen Theaterstücke aller Zeiten: Arthur Schnitzlers „Das weite Land“. Der ältere Fabrikant Hofreiter steht am Berg mit der jungen Erna. Sie haben sich gerade geküsst. Er kennt sie, seit sie ein Kind gewesen ist. In den vergangenen zwei Stunden sind zwei Menschen gewaltsam ums Leben gekommen. Es wurde gelebt, geliebt, betrogen. Alles unerfreulich, aber auch amüsant.

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