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Merkwürdig erfolgreich. Lewis Carrolls 1865 erschienenes Kinderbuch „Alice in Wonderland“ zählt nicht nur zu den Klassikern der Weltliteratur, sondern ist auch ein metaphernreiches Faszinosum, das nicht mit satirischen Anspielungen spart und sich bestmöglich jeder Logik entzieht. Im Bau des weißen Kaninchens, in den die Titelheldin fällt, trifft Alice auf allerlei seltsames Getier wie zum Beispiel den Schildkrötensupperich – ein Mischwesen aus Kalb und Meeresschildkröte –, wechselt mehrfach ihre Größe, wird beim verrückten Hutmacher zur Teeparty eingeladen und lernt schließlich die blutrünstige Herzkönigin, die unbedingt jemandem den Kopf abschlagen lassen will, kennen. Als es letzten Endes zu einer Gerichtsverhandlung kommen soll, wacht Alice plötzlich auf. Sie war eingeschlafen und hat wahrscheinlich alles nur geträumt.
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