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In Bregenz sei nach einer Vorstellung von „All about me. Kein Leben nach mir“ eine Zuschauerin auf ihn zugekommen, die meinte, dass sie beim aktionstheater noch nie so geweint hätte, gleichzeitig aber auch noch nie so glücklich aus einem Stück der freien Theatergruppe rausgegangen sei, erzählt Martin Ojster. Der studierte Jurist, der das aktionstheater ensemble seit nunmehr 26 Jahren als Dramaturg begleitet, findet, dass sich darin viel von dem verbirgt, was die aktuelle Produktion der Gruppe auszeichnet. Vielleicht könnte man sogar noch weiter gehen und behaupten, dass in der Reaktion der Zuschauerin viel von dem steckt, was das vor 35 Jahren gegründete aktionstheater ensemble in seinen Grundfesten ausmacht.
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