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Unter der bröckelnden Fassade des Vorstadtidylls kommt die ganze Bösartigkeit der Gesellschaft zum Vorschein. Die Figuren in Horváths meisterhaftem Volksstück „Geschichten aus dem Wiener Wald“ nutzen die Sprache zur Tarnung ihrer Verlorenheit. Hausregisseurin Rieke Süßkow erhebt den Walzer zum Formprinzip und arbeitet sich in ihrer bildstarken und durchrhythmisierten Inszenierung an struktureller Gewalt ab.
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