13 Fragen an Regisseur Calixto Bieito

Atha Athanasiadis, 12.04.2022

Er gilt als Regie-Genie und verstörte – bis selbst konservative Opernfans erkannten, dass Calixto Bieito Geschichten einfach nur so gerade wie möglich erzählt. An der Staatsoper inszeniert er jetzt „Tristan und Isolde“. Uns hat der Spanier erzählt, wie er das angeht.

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Er trägt Glatze und Schwarz. Calixto Bieito kommt gerade von den letzten Proben zu „Tristan und Isolde“. Im Teezimmer des Kaisers soll das Interview stattfinden. Bieito ist es dort aber zu dunkel. Wir landen im leeren Marmorsaal der Wiener Staatsoper. Eine Putzfrau saugt gerade. Bieito spricht langsam, leise. Manchmal greift er einen dabei an. Er springt gerne von einem Thema zu anderen.

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