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Das schöne Leben - es bleibt ein Traum in der Catfish Row. Rassismus, bittere Armut und Gewalt gegen Frauen bestimmen den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner. George Gershwins "Porgy and Bess" hat nach 85 Jahren nichts an Brisanz verloren. Die 1935 uraufgeführte Oper zeigt das Leben von Afroamerikanern in einer Armensiedlung. Gershwin wollte bewusst nur schwarze Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne haben. Der Südafrikaner Matthew Wild führt Regie bei der aktuellen Inszenierung von "Porgy and Bess" im Theater an der Wien. In seiner Heimatstadt Capetown kam er mit dem Werk bereits in Berührung. Mit der BÜHNE sprach er über die universelle Geschichte von "Porgy and Bess", die Black Lives Matter-Bewegung und wie man populäre Lieder in eine Oper einbettet, ohne dass sie wie ein Fremdkörper wirken.
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