Krysztina Winkel ist seit dieser Saison für Outreach und Vermittlung in der Wiener Staatsoper zuständig, sprich: Sie möchte möglichst viele unterschiedliche Menschen für Oper und Ballett begeistern.

Wie die Jungen die Welt erleben und die Krisen künstlerisch aufarbeiten

Julia Schilly, 15.06.2021

Das Opernlabor der Wiener Staatsoper bietet seit Herbst Jugendlichen Raum, gemeinsam ein Stück zu entwickeln. „Der letzte Tag" ist die erste Produktion, die nun Premiere feierte. Das Stück, das unter der künstlerischen Leiterin Krysztina Winkel von den 17 Jugendlichen entwickelt wurde, geht unter die Haut - und gibt Hoffnung.

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Es ist der 11. Juni 2084. Es ist der letzte Tag. Denn die Welt geht unter. Wer will man sein, wer wird man sein, wenn es nichts mehr zu verlieren gibt? Hat man noch Prinzipien, Werte, Moralvorstellungen? Interessieren einen noch die Gründe, warum es überhaupt so weit gekommen ist? Oder verliert man sich in hedonistischem Eskapismus. 17 junge Menschen haben sich in den vergangenen Monaten an diesen Fragen künstlerisch abgearbeitet. Den Freiraum bot dafür das in dieser Saison neu gegründete partizipative Musiktheaterprojekt „Opernlabor". Herausgekommen ist eine knallbunte und mitreissende Revue an musikalischen Richtungen, Themen und Persönlichkeiten, die am Wochenende im Ankersaal im Kulturhaus Brotfabrik im zehnten Wiener Gemeindebezirk Premiere feierte.

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