Von links nach rechts: Neun Papageientaucher sind unter den 30 Puppen – und Papageno zugeordnet. Ihr clowneskes Aussehen passt zu ihm. Ein Reiher und eine Riesenschlange sind die größten Tiere, die von Rebekah Wild für die Inszenierung designt wurden. Pamina erhält ein Puppen-Alter-Ego, das Tamino während der Bildnis-Arie ­erscheint und seinen Weg begleitet. Maus, Wüstenfuchs, Wiedehopf: Die Figuren wurden von acht Puppenmachern in sechs Werkstätten gefertigt. Tamino hat einen Doppelgänger

Wenn die Wiener Volksoper zum Puppenhaus wird 

Redaktion, 15.10.2020

Die Zauberflöte in der Wiener Volksoper macht die Zerbrechlichkeit des Planeten sichtbar: Bedrohte Tiere begleiten als beseelte Wesen die Sängerinnen und Sänger. Die Premiere ist am Samstag.

Werbung

Eine Flöte, die wie ein Kolibri flattert. Papageno, der einem Papageientaucher gleicht. Ein Reiher, ein Chamäleon und ein Wüstenfuchs, die Taminos Weg kreuzen und von Puppenspielern geführt werden. Wenn Henry Mason an der Volksoper eine Neuinszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ herausbringt, verspricht diese märchenhaft und bunt zu werden – nicht zuletzt dank der Puppen von Rebekah Wild.

Weiterlesen

Werbung