Georg Zeppenfeld le (singt den Hans Sachs) in der Loge 13 im ersten Rang. Beide wurden für ihre Sachs-Rolle an anderen Häusern bereits hymnisch gefeiert.

„Wenn der Sachs nicht gut ist, dann ist das Stück nicht zu retten“

Atha Athanasiadis, 23.11.2022

Wie übersteht man eine der längsten und schwierigsten Rollen der Operngeschichte – den Hans Sachs in den „Meistersingern“? Michael Volle und Georg Zeppenfeld über gesungenen Marathon und die Neuinszenierung von Keith Warner an der Staatsoper.

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Zum Start lassen wir den Direktor ran. Also, Herr Roščić, warum macht die Staatsoper die „Meistersinger“ neu? „Wir wollen das zentrale Wagner-Repertoire neu erarbeiten, szenisch wie musikalisch. Man darf das nur machen, wenn alle Positionen erstklassig sind. Wir haben in dieser Neuproduktion drei Sänger, die in der Rolle des Hans Sachs international gefeiert wurden: Michael Volle als unseren Sachs, Georg Zeppenfeld als Pogner und Wolfgang Koch als Beckmesser. Allein wegen der musikalischen Konstellation muss man das machen. Und mit Keith Warner gibt auch noch ein Regiemeister sein sehr spätes Hausdebüt. Die ‚Meistersinger‘ haben politisch problematische Aspekte, das ist zu verarbeiten. Gleichzeitig müssen sie großes Theater sein, man muss diese ungeheuren Massenszenen spektakulär machen. Und dann muss auch die unwiderstehliche Komik herauskommen. Warner bringt das alles mit.“

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