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Es ist ein unscheinbarer Raum. Monitore, Maus, Tastatur – nichts, was an die große Welt der Oper erinnert. Keine Kostüme, keine Musik, kein Applaus. Und doch entsteht genau hier, zwischen Pixeln und Programmen, die Bühne von morgen. „Das ist unser virtuelles Theater“, sagt der Technische Direktor und zeigt auf den Bildschirm. Was dort zu sehen ist, wirkt wie eine Mischung aus Computerspiel und Architekturmodell: Kulissen, Lichtkegel, Figuren – alles in Bewegung. Alles berechnet. Alles planbar. Wer glaubt, Oper sei ein rein künstlerisches Ereignis, übersieht die gewaltige technische Maschinerie dahinter. Und genau diese Maschinerie hat sich in den letzten Jahren radikal verändert.
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