Johanna Mitulla, Regie, arbeitete in den letzten Jahren an verschiedenen Theatern in Wien. Die Arbeitsbereiche umfassten Projekte in der freien Szene, Bühnenbild-, Kostüm- und Regieassistenzen. „Die kahle Sängerin“ ist ihre zweite Regiearbeit am Volkstheater.

Warum inszeniert man heute absurdes Theater, Johanna Mitulla?

Bernadette Sarman, 27.01.2025

Am 14. Februar 2025 kommt Eugène Ionescos subversiver Theaterklassiker „Die kahle Sängerin“ auf die Bühnen des Volkstheater in den Bezirken. Regisseurin Johanna Mitulla hat uns die Titelfrage beantwortet.

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Ich glaube, es war schon eine Entscheidung. Man ist als junge Regisseurin am Theater oft mit der Frage nach Position konfrontiert. Und ich bin mir sicher, dass ich all das klar darstellen kann, ohne dass ich Stoffe wähle, die sich dezidiert an gewisse politische Situationen knüpfen oder sich inhaltlich positionieren. Das Jetzt und Heute lässt sich aus diesen Stoffen sowieso nicht ausgrenzen oder rausnehmen.

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