Samuel Beckett

Warten auf Godot von Samuel Beckett

Theresa Steininger, 10.03.2023

Nahezu inhaltslos, ist das Werk der Inbegriff des absurden Theaters. Der Versuch einer Zusammenfassung.

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Nie war es so schwierig, diese erste Passage unserer "Ein Stück in einer Minute"-Reihe zu füllen. Denn "Warten auf Godot" zeichnet sich ja eben dadurch aus, dass es keinen Inhalt hat. Man lernt zwei Männer kennen, Wladimir und Estragon. Sie sind in ihrem beruflichen und sozialen Stand nicht erkennbar, auch ihr Alter ist unbestimmt. Möglicherweise sind sie Vagabunden. Sie sitzen auf der Landstraße und warten auf Godot. Man erfährt nicht, wer Godot ist und warum sie ihn treffen wollen. Am Schluss jedes Aktes - es gibt zwei - erscheint ein Bote, der ihnen mitteilt, Godot käme heute leider nicht. Doch für den nächsten Tag werde seine Ankunft erwartet. Estragon ist derjenige, der an dem sinnlosen Nichtstun auch teilweise zweifelt und die Sache abbrechen möchte.

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