Regisseur Christof Loy inszeniert Ruggero Leoncavallos fünfte Oper Zazà im Theater an der Wien.

Vorhang auf für Zazà im Theater an der Wien

Stefan Musil, 01.09.2020

Ruggero Leoncavallo hat der Oper im Jahr 1900 eine verliebte Varieté-Artistin geschenkt. Typisch Verismo, meint Christof Loy, der das Werk am Theater an der Wien ­i­nszeniert.

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Zazà ist Star des Varietés Alcazar in Saint-Etienne, deren Schicksal Ruggero Leoncavallo in seiner fünften Oper vertonte. Die Rarität eröffnet die Saison im Theater an der Wien und entführt ins Künstlermilieu in der französischen Provinz, wo alle Männer Zazà den Hof machen – bis auf Milio Dufresne, einen Geschäftsmann aus Paris. Das spornt Zazà an. Sie wettet, ihn erobern zu können. Leichte Übung, Milio ist ihr längst zugetan. Ihr Eroberungsehrgeiz wandelt sich in Liebe.

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