Als Eremit in „Der Freischütz“ war Albert Pesendorfer 2007 in Wien zu sehen. Er sang an der Volksoper auch schon den Sarastro in „Die Zauberflöte“ und den Timur in „Turandot“.

Vom Feinmechaniker zum Zaren: Albert Pesendorfers Debüt als Boris Godunow

Theresa Steininger, 12.01.2022

Albert Pesendorfer war ein Spätberufener. Erst auf Umwegen ­gelangte er auf die Opernbühne. Nun gibt er alsBoris Godunow an der Volksoper in der konzertanten Fassung sein Rollendebüt.

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„Boris Godunow“ und Albert Pesendorfer sind gebrannte Kinder. Schon für Frühjahr 2020 war die Premiere des Mussorgski-Werks angesetzt – und fiel wegen des ersten Lockdowns ins Wasser. Als das Interview mit dem Bass Ende ­November stattfindet, ist Pesendorfer kurz davor, aus Berlin, wo er gerade an der Deutschen Oper in „Götterdäm­merung“ singt, nach Wien zu reisen, um endlich mit Regisseur Peter Konwitschny und Dirigent Jac van Steen die Proben zu starten.

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