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Jahresvorschau. Kreativität fördert die Endorphinausschüttung. Entsprechend hoch ist der Gute-Laune-Pegel im Bühnenbild-Atelier der Volksoper in den Gürtelbögen. Dem Frohsinn kann auch die direkt über den Köpfen aller Anwesenden dahinrumpelnde U6 keinen Abbruch tun. Intendantin Lotte de Beer und Musikdirektor Ben Glassberg werfen einander zwischen Skizzen, Figurinen, Bühnenmodellen und Stoffbahnen gekonnt die verbalen Hölzchen zu, um das Programm der Spielzeit 2025/2026 sinnlich erfahrbar zu machen. Zehn Musiktheater- und zwei Ballettpremieren stehen auf dem Programm. Eine inhaltliche Klammer gibt es nicht – sieht man davon ab, dass Zeit, Ort und Community immer eine gewisse Geisteshaltung evozieren. Und diese ist in der Volksoper offen, kritisch, humorvoll, divers.
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