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„Es ist ein Wahnsinnsplan“, sagt Luk Perceval und wirkt dabei gar nicht so, als wäre ihm der Wahnsinn bereits dicht auf den Fersen, sondern sehr geerdet, offen und ruhig. Aber vermutlich braucht es genau diese Ruhe, um vier Shakespeare-Tragödien zu einem Theaterabend zu bündeln. Vor etwas mehr als einem Jahr begann der in Belgien geborene Regisseur in einer ersten Konzeptionsphase mit den Schauspieler*innen des Volkstheaters an genau diesem „Wahnsinnsplan“ zu arbeiten. In diesem ersten Probenblock entstand unter anderem ein grobes Textgerüst, mit dem sich Autorin Julia Jost im Anschluss an ihren Schreibtisch setzte.
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