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Ein Skandal überschattete die Uraufführung der Oper „Il Signor Bruschino“ im Jahr 1813. „Nach der Partitur sollen die zweiten Violinen mit ihren Bögen gegen die Zinndeckel der Kerzenhalter ihrer Notenpulte schlagen“, erklärt Richard Panzenböck, der die Oper für das KlassikFestival Schloss Kirchstetten inszeniert und schon auf die Premiere am 31. Juli hinfiebert. „Dieser rhythmische Einfall kommt in der Ouvertüre insgesamt viermal vor und wurde stark kritisiert. Die Oper war kein Erfolg und wurde schnell vergessen“, fügt er hinzu. Erst nachdem Rossinis Bekanntheit ihren Höhepunkt erreichte, fand die Oper zum ersten Mal Anklang und wurde weltweit in vielen Opernhäusern gespielt.
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