Drei Publikumslieblinge. Jakob Semotan, Juliette Khalil und Oliver Liebl in der Probebühne der Wiener Volksoper. Die Stühle haben mit dem Stück nichts zu tun, sie standen einfach da.

… und dann hat es (endlich) BOOM gemacht!

Atha Athanasiadis, 03.10.2023

Wie viel Zeit bleibt, um als Künstler*in Erfolg zu haben? Fliegst du, oder hebst du gar nie ab? „tick, tick … BOOM!“, das Musical um den Wettlauf an die Spitze, ist ein Welthit.

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Zahlen haben etwas sehr Brutales. Nur zwei Prozent aller Schauspieler*innen können von ihrem Beruf leben. Der Rest? Der hatte auch den Traum, vom Licht, vom Applaus, vom Erfolg. Aber es wird immer ein Traum bleiben. Ich behaupte: Das Rausgehen auf die Bühne gehört zum Mutigsten (lassen wir mal alle anderen Held*innenberufe weg), was man tun kann: das Ich ausgeliefert dem Wohlwollen fremder Menschen, dem Text, der Musik. Und während man hart für den Erfolg arbeitet, tickt die Uhr, man wird älter, die nächste Generation hoffnungsvoller Jungschauspieler*innen drängt nach. Darum geht es im Musical „tick, tick … BOOM!“. Als Netflix-Film ein Superhit. Als Show ebenso. Und es basiert auf der – fast – wahren Geschichte von Jonathan Larson.

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