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Ein melancholischer Grübler ist Ulrich Reinthaller. Einer, der auf den ersten Blick still wirkt und sich dann umso mehr über die heimische Flüchtlingspolitik in Rage redet – und die Rolle des Theaters betont, wenn es darum geht, Missstände aufzuzeigen. Einer, der seinem Leben oft radikale Wendungen gab. Einst weg vom Burgtheater hin zur Serie „Hallo, Onkel Doc!“, dann auf der Höhe des Erfolgs weg vom Fernsehen, später wieder fix an ein Haus. „Es waren tatsächlich extreme Wendungen, die mein Leben bestimmt haben, die aber rückwirkend betrachtet mehr Sinn ergeben als währenddessen“, sagt Reinthaller.
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