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„Meine Inszenierungen verteidigen die Menschlichkeit und sind Arbeit an einer humanen Gesellschaft“, sagte Regisseur und Bühnenbildner Ulrich Rasche einmal in einem Interview mit „Theater heute“. Ein Satz wie zugeschnitten auf Goethes Versdrama „Iphigenie auf Tauris“, das der deutsche Theatermacher gerade für das Akademietheater vorbereitet. Oder andersherum: ein Stück wie zugeschnitten auf das Theater Ulrich Rasches, das sich immer wieder aufs Neue am Verhältnis zwischen Individuum und Masse abarbeitet – an jenem gefährlichen Sog, der von Massenbewegungen ausgeht.
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