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Es wäre ein fataler Trugschluss, zu glauben, dass mit einer gewissen Leichtigkeit des Seins stets das Bestreben einhergeht, sich das eigene Leben so einzurichten, dass alles möglichst leicht von der Hand geht. Stichwort: Komfortzone. Die Kunst besteht eher darin, selbst in wolkenverhangenen Gefilden außerhalb des eigenen Wohlfühlspektrums größtmögliche Besonnenheit an den Tag zu legen. Tim Werths, seit 2019 Ensemblemitglied am Burgtheater, ist jemand, der diese Kunst – neben jener des Schauspiels, versteht sich – ziemlich gut beherrscht. Und das liegt nicht nur daran, dass er, nach eigener Definition, eine „rheinische Frohnatur“ ist.
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