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Den Schlüssel zu den Proberäumlichkeiten des Schauspielhauses hütet Ensemblemitglied Til Schindler wie einen Schatz. Er kramt ihn aus einem kleinen Fach seiner Geldbörse hervor und öffnet damit die Türe zu einem Ort, an dem konstant daran gearbeitet wird, die Welt mitsamt all ihren Seltsamkeiten auf die Probe zu stellen. „Wir sind die letzten, die hier vor den Weihnachtsfeiertagen reinkommen“, erklärt der Schauspieler, während er den Schlüssel zurück in seine Geldbörse steckt. Nach den Feiertagen wird in dem großen, offenen Raum unweit der U-Bahn-Station Längenfeldgasse wieder „Coma“ geprobt, ein Stück von Mazlum Nergiz, das vom Schweizer Regisseur Marcel Schwald inszeniert wird und am 27. Jänner im Schauspielhaus Premiere feiert.
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