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Wenn die Masken fallen. Zwei Theaterpädagoginnen in einer Klasse von 16-jährigen Burschen, einer cooler als der andere. Doch die Fassaden bröckeln, als Lisa Brameshuber und Julia Weingartner sie auffordern, einander spontan Komplimente zu machen. „Es war ein Magic Moment, wie ihn die Theaterpädagogik im besten Fall schaffen kann“, sagt Brameshuber. „Die selbst auferlegten Masken fielen mit jeder Übung, die wir mit den Burschen machten. Wer in unseren Workshops in neue Rollen schlüpft, legt oft eigene ab.“ Natürlich stammt diese Szene aus der Zeit vor Corona. Doch für Brameshuber steht sie stellvertretend für das Schönste, was Theaterpädagogik bewirken kann.
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