Wo Licht, da immer auch Schatten. Hauptdarsteller Marius Zernatto, Regisseur Gerald Maria Bauer und Ausstatter ­Friedrich ­Eggert bei den Proben.

Theater der Jugend: Ein Leben ohne Schatten ausleuchten

Klaus Peter Vollmann, 16.02.2021

Was passiert, wenn ein Mensch seinen Schatten verliert? Und wie bringt man diese physikalische Unmöglichkeit auf die Bühne? Das Theater der Jugend hat es geschafft.

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Die Geschichte beginnt mit der Ankunft eines jungen Mannes in einer großen Hafenstadt, wo ihn ein Empfehlungsschreiben zum reichen Handelsherrn John führt. „Wer nicht Herr ist wenigstens einer Million, der ist ein Schuft“, lautet dessen kapitalistisches Credo, das den Ich-Erzähler, der hier sein Schicksal ausbreitet, ­umgehend überzeugt.

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