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Vom Bananenbrot bis zur Komplettreinigung der Fenster hatte Stefanie Reinsperger vor rund einem Jahr, als die Theater zum ersten Mal in dieser Krise ihre Türen schließen mussten, schnell alles erledigt. „Dann wurde es rasch langweilig“, erklärt sie. Das verwundert ganz und gar nicht, denn die Schauspielerin scheint zu jenen Menschen zu gehören, die während des vergangenen Jahres populär gewordene Wendungen wie „die Füße stillhalten“ nicht nur frisch in ihren Wortschatz, sondern erstmals auch in ihren Alltag integrieren mussten. Ein ungewohnter Zustand für die energiegeladene Wahlberlinerin, die, wie sie erklärt, viel lieber auf der Bühne als im Leben steht. Und deren riesengroßes Energiepotenzial gerne mit totaler Aufopferung verwechselt wird.
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