Fröhlichkeit und Natürlichkeit. Für Chorleiter Johannes Mertl steht die Freude am Singen und Spielen ganz oben auf der Prioritätenliste. Auch bei Aufritten vor Publikum und in Stresssituationen.

Sprungbrett in die Opernwelt

Sarah Wetzlmayr, 15.10.2021

Seit zwanzig Jahren vermittelt die Opernschule der Wiener Staatsoper Kindern und Jugendlichen Freude an Gesang und Schauspiel. Und schafft damit echte Gänsehaut-Momente.

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„Sagt es den anderen ins Gesicht“,wünscht sich Johannes Mertl, künstlerischer Leiter und Chorleiter der Opernschule der Wiener Staatsoper, von den 8- bis 10-Jährigen, die gerade singend durch den Raum wuseln. Antonio Vivaldis „Gloria“ steht auf dem Programm. Die Kinder nehmen ihren Lehrer beim Wort, wodurch es hin und wieder zu kleinen Frontalzusammenstößen kommt, die aber einfach weggelacht werden, bevor es im Takt des Klaviers wieder weitergeht. Wer sich eine Chorprobe des Basischors als ein Zusammentreffen vorgestellt hat, das sich zur Gänze in Reih und Glied abspielt, hat sich geirrt.

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