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Eine Gruppe gebildeter Großstädter*innen mit gutem Einkommen verbringt den Sommer auf dem Land und versucht die aufkommende Langeweile mit intensiven Gesprächen und viel Alkohol in Schach zu halten. Als der Schriftsteller Jakow Schalimow der Gruppe einen Besuch abstattet, merkt Warwara, die Frau des kriminellen Rechtsanwalts Bassow, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Die mehrfache Mutter Olga weiß nicht, ob der Hass auf ihren Mann, einen erfolglosen Arzt, oder auf sie selbst, größer ist. Die Ärztin Marja verliebt sich in den wesentlich jüngeren Wlas, Warwaras Bruder. Der Ingenieur Pjotr Suslow blickt indes mit zunehmender Verständnislosigkeit auf die Affären seiner Frau. Sie alle fühlen sich einsam, müde und leer – ermattet von sich selbst und den eigenen Freiheiten. Sie reden, streiten, hängen Sehnsüchten nach und verstricken sich in ihren Gedankenwelten, setzen allerdings keine Aktionen. „Die Intelligenz – das sind nicht wir! Wir sind etwas anderes. Wir sind Sommergäste in unserem Land … Zugereiste. Wir tun nichts und reden entsetzlich viel“, bringt Warwara den Zustand der Gruppe auf den Punkt.
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