Ida Golda und Olivia Marie Purka in „So forsch, so furchtlos“ im Theater Drachengasse.

So roh, so poetisch: Valerie Voigt über ihr neues Stück in der Drachengasse

Sarah Wetzlmayr, 28.02.2024

Radikal offen, dabei ungemein poetisch – Andrea Abreus Roman „So forsch, so furchtlos“ hat Regisseurin Valerie Voigt sprichwörtlich umgeworfen. So sehr, dass rasch der Wunsch entstand, den Text über weibliche Sexualität, zähe Sommertage und das Aufwachsen in der Enge eines kanarischen Dorfes auf die Bühne zu bringen.

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Der Roman hätte Sie umgeworfen – „im positiven Sinne“, sagt Regisseurin Valerie Voigt über „So forsch, so furchtlos“ und lacht. Wir sitzen im ersten Stock der Drachengasse, die Generalprobe ihrer Theateradaption des Romans von Andrea Abreu ist gerade über die Bühne gegangen. Ein wenig hört man den ebenso melancholischen wie kräftigen Gitarrensound der Wiener Band Zinn noch nachhallen. Aber auch Andrea Abreus zwischen Härte und Poesie oszillierende Sätze klingen noch nach. Gesprochen werden sie in Voigts Inszenierung von dem fulminanten Schauspieler*innen-Trio Ida Golda, Naemi Latzer und Olivia Marie Purka.

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