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Die Art und Weise, wie der große griechische Dichter Aischylos im Jahr 456 v. Chr. – der Legende nach – ums Leben kam, liest sich wie eine etwas abgespeckte Version seiner monumentalen Dramentexte. Nachdem ihm ein Orakel vorhergesagt hatte, dass er beim Einsturz eines Hauses sterben würde, lebte der griechische Dichter konsequent unter freiem Himmel – auf den Feldern Siziliens, wo er zu dieser Zeit weilte. Eines Tages fegte ein Adler über ihn hinweg, der eine Schildkröte auf einem Felsen zerschellen lassen wollte, um so an ihr schmackhaftes Inneres zu gelangen. Der Raubvogel, auf den die Glatze des Dichters wie ein Felsbrocken wirkte, warf seine Beute jedoch genau über dem Haupt des Aischylos ab und tötete ihn.
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