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Sibylle Berg hält die Menschen auf Trab. Nicht nur mit ihren Romanen und Theatertexten. Von denen hat sie seit Erscheinen ihres ersten Romans vor fast 25 Jahren schon einige geschrieben. Sondern auch in ihren Bemühungen, sie ständig mit unterschiedlichen Etiketten versehen zu wollen. Als „Designerin des Schreckens“ wurde sie bereits bezeichnet. Als „Höllenfürstin des Theaters“. Oder als „Kassandra des Klamaukzeitalters“. Wer sich jedoch ein wenig mit der in Zürich lebenden Autorin beschäftigt, wird sich sehr schnell ganz gut vorstellen können, dass ihr diese Zuschreibungen herzlich egal sind. Dass sie ihren Twitter-Account mit „Kaufe nix, ficke niemanden“ betitelt hat, lässt ebenfalls darauf schließen.
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