Sibylle Berg widmet sich oft Themen wie Isolation und Überwachung, kritisiert aber auch die starre Realität der Theater.

Sibylle Berg und die Rettung durch einen Außerirdischen

Sarah Wetzlmayr, 13.01.2021

Sie ist Kolumnistin, Autorin und Dramatikerin. Außerdem befeuert Sibylle Berg die Kreativität jener, die sie gerne in bestimmte Schubladen stecken würden. Ab Februar ist ein Kindertheaterstück von ihr im Vestibül des Burgtheaters zu sehen.

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Sibylle Berg hält die Menschen auf Trab. Nicht nur mit ihren Romanen und Theatertexten. Von denen hat sie seit Erscheinen ihres ersten Romans vor fast 25 Jahren schon einige geschrieben. Sondern auch in ihren Bemühungen, sie ständig mit unterschiedlichen Etiketten versehen zu wollen. Als „Designerin des Schreckens“ wurde sie bereits bezeichnet. Als „Höllenfürstin des Theaters“. Oder als „Kassandra des Klamaukzeitalters“. Wer sich jedoch ein wenig mit der in Zürich lebenden Autorin beschäftigt, wird sich sehr schnell ganz gut vorstellen können, dass ihr diese Zuschreibungen herzlich egal sind. Dass sie ihren Twitter-Account mit „Kaufe nix, ­ficke niemanden“ betitelt hat, lässt ebenfalls dar­auf schließen.

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