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Im ersten Moment erscheint es absurd, sich diese Frage überhaupt zu stellen. Schließlich gilt: Mit dem Vorhang beginnt und endet die Theatervorstellung, er ist die Klammer, gibt dem Bühnengeschehen einen groben Rahmen. Allerdings ist es so, dass das im zeitgenössischen Theater häufig nicht mehr ganz so zutreffend ist. Licht, Sound oder auch die Worte oder Gesten der Darsteller*innen können eingesetzt werden, um Anfang oder Schluss einer Inszenierung zu markieren. Manchmal wird der Vorhang aber auch aktiv in die Produktion eingebunden, wie es beispielsweise bei Anita Vulesicas Akademietheater-Inszenierung „Der Raub der Sabinerinnen“ der Fall ist.
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